ZAHLEN & FAKTEN

Unfallursachen

Nur 31% verunglückten im Winterhalbjahr
Die Verkehrsteilnahme und damit auch die Unfallhäufigkeit von Zweirädern ist wesentlich abhängig von saisonalen Einflussfaktoren. Schlechte Straßen- und Witterungsverhältnisse, wie sie im Winterhalbjahr oft vorliegen, halten
viele der ungeschützten Zweiradfahrer von den Straßen fern; sie sind dann im Sommerhalbjahr bei schönerem Wetter um so häufiger unterwegs. Während 49% der verunglückten Pkw-Benutzer in den Monaten April bis September 2006 zu Schaden kamen, betrug der entsprechende Anteil bei Motorrädern 77%, bei Mofas/Mopeds 62% und bei Fahrrädern 68%. Der besonders starke jahreszeitliche Bezug der Motorräder ist darin begründet,
dass diese als Freizeit- und Schönwetterfahrzeuge hauptsächlich im Sommer, auch für längere Strecken, benutzt und in den Wintermonaten stillgelegt werden. Der unfallträchtigste Monat für Zweiräder war 2006 der Juli (15%
der Verunglückten); im Februar verunglückten die wenigsten Zweiradbenutzer (2,7%). Auffällig wenig Zweiradbenutzer (9,7%) verunglückten im August 2006, dies ist wohl auf das schlechte Wetter in diesem Monat zurückzuführen.