ZAHLEN & FAKTEN

Besonders gefährdet: Junge Fahrer

Junge Motorradfahrer sind besonders gefährdet. Sie verfügen oft nur über eine geringe Fahrpraxis (Einstiegsrisiko) und neigen dazu, eigene Grenzen zu überschätzen. Aufgrund der technischen Konzeption eines Zweirades ist auch der passive Unfallschutz, z.B. durch fehlende Knautschzonen und Sicherheitsgurte, stark eingeschränkt.

31% der verunglückten und 25% der getöteten Benutzer von Motorrädern waren 15 bis 24 Jahre alt. Allerdings verunglücken mittlerweile auch vermehrt ältere Motorradbenutzer, so waren 51% der verunglückten und 54% der getöteten Motorradbenutzer 35 Jahre oder älter. Zur Altersgruppe der 15- bis 17-Jährigen gehörten 34% aller verunglückten und 15% aller getöteten Fahrer und Mitfahrer von Mofas/Mopeds. Obwohl Jugendliche analog den älteren Menschen als Zweiradbenutzer am häufigsten mit dem Fahrrad verunglückten, ist das Risiko, getötet zu werden, für die Senioren größer. Fast jeder zweite (48%) der getöteten Radfahrer war 65 Jahre und älter. Aufgrund ihrer körperlichen Konstitution nimmt die Unfallschwere
bei älteren Menschen im Vergleich zu jungen Menschen rapide zu.