HAFTUNGSGRENZEN

Motorradfahrer Verantwortlich für: korrekten Reifenfülldruck und Profiltiefe, Betriebstemperatur der Reifen, gefahrene Geschwindigkeit (diese hat mit zunehmender Höhe negativen Einfluss auf den Grip), gefühlvolles Bremsen und Beschleunigen.
Solange der Motorradfahrer innerhalb des Kegels bleibt, solange hat er Grip und bleibt auf der Maschine sitzen. Einziger Haken: Das Grip-Niveau ist nie eindeutig zu definieren (Ausnahme Rennstrecke). Allein deshalb ergibt die „Grip-Reserve“ im öffentlichen Straßenverkehr richtig Sinn.
Haftungsgrenzen

Der Kreiskegel über dem Kammschen Kreis verdeutlicht, wie sich das Grip-Niveau es Reifens verändert. Die Grundfläche des Kegels zeigt die maximale Haftung. Mit zunehmendem Tempo und unter dem Einfluss zahlreicher Faktoren – zum Beispiel dem Zustand der Straße – verliert der Reifen an Grip. Wer es nicht auf die Spitze treibt und innerhalb des Kegels bleibt, fährt sicher Motorrad.